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Die Hinweise verdichten sich.

Sherlock Holmes scheint so populär wie zu Lebzeiten seines Erfinders Arthur Conan Doyle, als das Publikum nach immer neuen Mysterien für den Hirn-Helden verlangte. Wie hat der Meisterdetektiv damals im Kino ausgesehen? Gab es seinerzeit überhaupt schon Filme seiner Fälle? Hier die Fakten:

Fakt 1: Eille Norwood. Zu einer Zeit, als Doyle an neuen Abenteuern von Holmes schrieb, prägte Eille Norwood in 47 (!) Verfilmungen das Bild des Meisterdenkers wie kein anderer vor ihm. Arthur Conan Doyle war von dessen Darstellung begeistert. Die meisten Episoden dieses Serials gelten als verschollen; Norwood wurde fast vergessen. Stummfilmsprecher Ralph Turnheim spürte einen der Filme auf: Er vertont THE MAN WITH THE TWISTED LIP ("Der Mann mit dem schiefen Mund", 1921).

Fakt 2: Buster Keaton. Der große Filmkomiker parodiert in SHERLOCK JR. (1924) den großen Detektiv - und mehr: Dieser Film analysiert die Wirkung des Kinos und ist einer der besten seiner Ära. Ein Filmvorführer (Buster) steigt im Traum in die Filmleinwand und löst dort als Meisterdektiv den Fall, entgeht jeder Todesfalle und rettet sein geliebtes Mädchen aus den Fängen der Verbrecher.

Richtig gefährlich wird es jedoch nur für Sie: Der berühmte Meisterdetektiv bringt Sie um vor Lachen!

Premiere: 9.2014 | Filme von 1921/24 | Dauer: ca. 80 Minuten
> TRAILER Der Mann mit dem schiefen Mund
> LIVE-AUSSCHNITT Sherlock Jr.

 

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